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Historische Königinnenkäfige

Imker kaufen ihre Bienenköniginnen immer wieder direkt von Züchtern oder anderen Imkern. Dafür müssen sie transportfähig sein. Auch wird der Imker immer wieder eine Königin von einem Volk in ein andere setzen müssen, insbesondere wenn er selbst Königinnen vermehrt. Zum Transport und der Heranführung an das neue Volk gibt es „Königinnenkäfige“.

Eine Sechtemerin hat unserem Imkerverein ein sehr altes Exemplar eines Königinnenkäfiges aus dem Schwarzwald überlassen. In Handarbeit sind hier die einzelnen Teile hergestellt und zusammengebaut worden.

Ein „antikes“ Modell eines Königinnenkäfigs

Die Königin wird zusammen mit ein paar wenigen Arbeiterinnen-Bienen transportiert und dem neuen Volk anschließend zugesetzt. Der Zusetzkäfig wird mit etwas Futterteig (eine andere Variante wäre ein Marshmello) verschlossen, so dass das Volk sich an die neue Königin gewöhnen kann. Nach 2-3 Tagen ist der Futterteig von den Bienen gefressen und die Königin kann sich im neuen Volk umsehen.

Steckkäfige zum Festhalten auf einer Wabe

Frühes Modell eines Steckkäfig

Mit dem Steckkäfig können Königinnen auf einer Wabe festgehalten werden. Ein solches Käfigen und Festsetzen der Königin auf einer Wabe praktizieren heute Imker, um eine Brutpause herbeizuführen. Begleitet durch entsprechende Maßnahmen reduziert dies den Varroadruck im Bienenvolk.

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