Erstmals ist es Forschern der Universität Hohenheim in Stuttgart gelungen, einen potentiellen Wirkstoff zu finden, der von der Varroa-Milbe befallene Bienenstöcke mit geringem Arbeitsaufwand über die Fütterung der Bienen befreien kann. Bei der Substanz handelt es sich um leicht verfügbares Lithiumchlorid. Derzeit laufen bereits Gespräche mit Unternehmen mit dem Ziel einer Produktentwicklung und Zulassung.
Dr. Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim, erklärt die Vorteile des Wirkstoffs: „Lithiumchlorid kann man Bienen in Zuckerwasser aufgelöst füttern. Bei unseren Versuchen haben bereits geringe Mengen der Salzlösung ausgereicht, um innerhalb weniger Tage die auf den Bienen aufsitzenden Milben abzutöten – ohne Nebenwirkungen für die Bienen.“


Die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft bietet im Rahmen des Projekts „Summendes Rheinland – Landwirte für Ackervielfalt“ auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich mit der Anlage von Blühsäumen aus gebietsheimischen Wildpflanzen und blühenden Zwischenfrüchten aus Kulturpflanzen für die Vielfalt von Bestäubern in der Agrarlandschaft zu engagieren. Das Saatgut dafür wird kostenlos von der Stiftung gestellt.

