Honiglehrgang am 11. Januar in Köln

Die im Rahmen des Honiglehrganges vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten sollen den Imker befähigen, ein dem Lebensmittelrecht und den Bestimmungen zu den Warenzeichen des Deutschen Imkerbundes e. V. voll entsprechendes Qualitätsprodukt zu erstellen sowie fachgerechte Auskünfte über Honig an Verbraucher zu erteilen.

Termin: 11. Januar 2020, 9-17 Uhr
Ort: „Zum alten Brauhaus“, Severinstr. 51, 50678 Köln
Referent: Guido Eich, Bieneninstitut Celle

Unkostenbeitrag 30 Euro, Aushändigung des Zertifikats nach erfolgreicher Ablegung Prüfung vor Ort.

Verbindliche Anmeldung nur durch Überweisung der Gebühr von 30 Euro bis zum 05.01.2020.

Kölner Imkerverein, Sparkasse KölnBonn, DE95 370501981901207629, Verwendungszweck: Honiglehrgang Jan. 2020, Name des Teilnehmers.

Imker-Lehrgang in Rheinbach

Der Bienenzuchtverein Rheinbach und Umgebund 1867 e.V. bietet im Jahr 2020 wieder einen Neuimker-Lehrgang an.

Der Lehrgang orientiert sich am Kursleitfaden des Deutschen Imkerbundes (DIB) und begleitet die Teilnehmer durch das Bienenjahr. Es werden notwendige theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, die zur Haltung von Honigbienen erforderlich sind, vermittelt.

Der in jahreszeitlich relevante Themenmodule aufgebaute Lehrgang findet von Februar bis Dezember 2020 statt und beginnt mit einem ganztägigen allgemeinen Einführungstag am 08.02.2020. Die dann an 7 Mittwoch-Abenden stattfindenden Theorietermine (19-22 Uhr) werden an dem darauffolgenden Samstag durch den Praxisteil am Lehrbienenstand des BZV Rheinbach im Schwesternpark ergänzt.

Zeitplan

Anmeldung

Vortrag zur Faszination Honigbiene in Sechtem

Am 1. Oktober um 20.00 Uhr lädt das Forum Lebendige Gemeinde in Bornheim-Sechtem zur Vortragsveranstaltung „Faszination Honigbiene: 3 mal um die Welt für ein Glas Honig“ ein.

Gabriele Jahn, Agrarwissenschaftlerin und Vorsitzende unseres Imkervereins berichtet über die unglaublichen Leistungen unserer Honigbiene.

Veranstaltungsort: Kath. Pfarrheim, Wiener Str. 2a, 53332 Bornheim-Sechtem

Vortrag zu wildbienengerechten Gärten in Bonn

Seit einigen Jahren ist ein nicht übersehbarer Rückgang von Insekten und insbesondere von Wildbienen zu beobachten. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und Bestandteil oft hitziger Diskussionen. Industrielle Landwirtschaft, der Einsatz von bestimmten Pflanzenschutzmitteln, sowie das Ausräumen der Landschaft und der damit einhergehende Verlust an Futterpflanzen und Rückzugsarealen haben hierzu zweifellos beigetragen. Die so genannte Krefelder Studie hat versucht den dramatischen Insektenrückgang quantitativ darzustellen und so die aktuelle politische Diskussion angeheizt.
Die ökologische Rolle und Funktion von privaten Gärten nimmt eine zunehmend wichtige Sonderstellung ein. In einem privaten Garten können nämlich ökologische Defizite zumindest ansatzweise zu Wohle der Wildbienen kompensiert werden.

Mit gärtnerischem Geschick und Verständnis lassen sich Habitate für Insekten und vor allem Wildbienen etablieren. Es ist positiv zu beobachten, welch leidenschaftliche Begeisterung das Thema der wildbienengerechten Gärten mit sich zieht. Dennoch ist zu beobachten, dass das allgemeine Verständnis und Wissen über die diversen Ansprüche der Wildbienen nicht allgemein bekannt sind. Vielfach wird sogar das Nutztier Honigbiene synonym für die Wildbiene gesehen. Dabei geht es der Honigbiene verhältnismäßig gut, denn Sie wird durch Imkerhand versorgt und betreut.

Der Vortrag „Was Biene Majas Schwestern mögen“ von Markus Radscheit (Botanische Gärten der Universität Bonn) vermittelt Hintergründe zu den Lebensformen der rund 550 in Deutschland lebenden Wildbienenarten und deren sehr speziellen Ansprüche an Futter und Habitat.  Es werden Anregungen gegeben, um gezielt das richtige Saatgut oder Pflanzenmaterial für einen wildbienenfreundlichen Garten zu besorgen. Neben der Nektar und Pollenversorgung ist aber gerade auch die Etablierung von Überwinterungsarealen von Überlebenswichtigkeit der bedrohten Hautflügler.

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 17:00 Uhr, Museum Alexander Koenig

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16:30 Uhr, Volkshochschule Bonn im Haus der Natur (Waldau)

Wildbienen-Vortrag in Bornheim

Am 25. September um 19.00 Uhr lädt der Landschafts-Schutzverein Vorgebirge (LSV) e.V. zur Vortragsveranstaltung „Wildbienen – unverzichtbare Pflanzenbestäuber“ nach Bornheim ein.

In den letzten Jahren wird sehr viel über das Insektensterben berichtet. Zumeist rücken dann als erstes die Honigbienen in den Vordergrund – die durch die Betreuung durch die Imker schon eine hohe Aufmerksamkeit genießen. Beim Vortrag von Friedel Mirbach, unserem Vereinsmitglied und Vorsitzenden des Kreisimkerverbandes Bonn, soll es um die Verwandten der Honigbienen – die Wildbienen, Wespen und Hummeln – gehen. In NRW gibt es über 360 Wildbienenarten, die zum Teil spezielle Anforderungen an Ihren Lebensraum haben. Hummeln sind als Bestäuber für bestimmte Pflanzen unersätzlich und immer gern gesehene Gäste in unseren Gärten. Wespen spielen im Naturhaushalt die Gesundheitspolizei. Der Vortrag wird anschaulich den Nutzen dieser Arten und die Möglichkeiten, den Insekten sinnvolle Nistplätze und Nahrungsquellen zu bieten und somit deren Lebensraum zu verbessern, darstellen.

Veranstaltungsort: Pfarrheim St. Evergislus, Haasbachstraße 2, 53332 Bornheim-Brenig

Learning from the bees: Zeidlerei-Workshop und Bienen-Konferenz in Berlin

Die Veranstaltung „Learning from the Bees“, die aus einem zweitägigen Workshop der Waldbienenhaltung/Zeidlerei (29.-30.8.) und einer zweitägigen Konferenz (31.8.-1.9.) besteht, zielt darauf ab, einen fachübergreifenden Dialog zwischen Imkern, Land- und Forstwirten und anderen zu fördern.

Die Leitfrage lautet: “Wie können wir uns gemeinsam eine alternative Zukunft für die Bienenhaltung vorstellen, die stärker auf die Natur ausgerichtet ist und von dem profitiert, was die Bienen brauchen?“ In den Podiumsdiskussionen u.a. dabei: Prof. Thomas D. Seeley und Prof. Dr. Dr. Randolf Menzel.

Infos zum Zeidlerei-Workshop

Infos zur Konferenz

Tag der wesensgemäßen Bienenhaltung im Ruhrgebiet

Am 13. April findet in Witten der Tag der wesensgemäßen Bienenhaltung statt. Die Vortragsthemen sind „Imkern mit dem Schwarmtrieb“ (Albert Muller) und „Artgerechte Bienenhaltung – und warum die moderne Imkerei die Art gefährdet“ (Torben Schiffer). Darüber hinaus gibt es viele Infostände zu Wildbienen, Trachpflanzen und mehr.

Tagungsort: Institut für Waldorf-Pädagogik, Annener Berg 15, 58454 Witten

Programm (PDF)